Cold Brew Tea ist längst mehr als ein kurzfristiger Trend. Die Kaltzubereitung, die viele zunächst aus der Kaffeewelt kennen, gewinnt auch bei Tee und Kräuter- bzw. Fruchtaufgüssen zunehmend an Bedeutung.
Für Cafés, Hotels, Restaurants, Terrassen und Wellnessbereiche eröffnet sie eine besonders interessante Möglichkeit: Aus Tees und Infusionen, die bereits auf der Karte stehen, lassen sich völlig neue Getränke kreieren – allein durch eine andere Zubereitungsart.
Ein Früchtetee, der heiß serviert wird, schmeckt anders als dieselbe Mischung, die mehrere Stunden in kaltem Wasser zieht. Das gilt ebenso für Grüntee, Rooibos oder Kräutermischungen.
Genau darin liegt einer der großen Vorteile von Cold Brew Tea in der Gastronomie: Eine Getränkekarte lässt sich modernisieren, ohne zwingend neue oder komplizierte Zutaten einzuführen.
Manchmal genügt es, die Zubereitung zu verändern.

Was ist Cold Brew Tea?
Cold Brew Tea bedeutet wörtlich kalt extrahierter Tee.
Bei der klassischen Zubereitung verwenden wir heißes Wasser, um innerhalb weniger Minuten Aromen, Geschmacksstoffe und lösliche Bestandteile aus Teeblättern, Früchten, Blüten oder Kräutern zu extrahieren.
Beim Cold-Brew-Verfahren funktioniert das anders.
Tee oder Kräutertee wird direkt in kaltes Wasser gegeben und mehrere Stunden, in der Regel im Kühlschrank, ziehen gelassen.
Er wird also nicht zunächst heiß aufgebrüht und anschließend abgekühlt.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Zeit ersetzt dabei zu einem großen Teil die Temperatur. Statt einer schnellen Extraktion mit heißem Wasser werden die aromatischen Bestandteile langsam und nach und nach in kaltem Wasser gelöst.
Je nach verwendeter Teesorte kann dadurch ein feineres Geschmacksprofil mit einer anderen Wahrnehmung von Süße, Bitterkeit und Adstringenz entstehen.
Für professionelle Anwender eröffnet diese Methode zahlreiche Möglichkeiten.
Denn Cold Brew Tea ist nicht einfach nur „Tee mit Eis“.
Es handelt sich um eine eigene Zubereitungsmethode.

Cold Brew Tea und Eistee: Ist das dasselbe?
Die Begriffe werden häufig synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in der Zubereitung.
Klassischer Eistee
Der Tee oder Aufguss wird mit heißem Wasser zubereitet und anschließend gekühlt.
Mögliche Methoden sind:
- heiß aufbrühen und anschließend kühlen;
- einen konzentrierten Tee zubereiten und mit Eis auffüllen;
- die sogenannte Flash-Chill-Methode, bei der heißer Tee direkt über eine berechnete Menge Eis gegossen wird.
Cold Brew Tea
Tee oder Aufguss wird direkt in kaltem Wasser angesetzt und mehrere Stunden gekühlt extrahiert.
Daher gilt:
Jeder Cold Brew Tea ist ein kaltes Teegetränk – aber nicht jeder Eistee ist ein Cold Brew Tea.
Der Unterschied mag klein erscheinen, ist gastronomisch jedoch relevant, da beide Zubereitungsarten unterschiedliche Geschmacksprofile erzeugen.
Bei Semper Tea haben wir bereits verschiedene Methoden zur Herstellung von Eistee vorgestellt und auch erklärt, wie sich unsere Bio-Fruchtinfusion Cesta de Frutas als Cold Brew zubereiten lässt.
Mehr wissen: Eistee selber machen
Cold Brew bietet jedoch die Möglichkeit, noch einen Schritt weiterzugehen und kalt extrahierten Tee als eigene Getränkekategorie auf einer professionellen Karte zu etablieren.

Warum Cold Brew Tea im Café, Hotel oder Restaurant anbieten?
Getränkekarten verändern sich.
Gäste suchen heute zunehmend nach Alternativen zu Kaffee, klassischen Softdrinks oder Säften. Matcha, pflanzliche Drinks, Infusionen, Kombucha, Mocktails und kalte Spezialitäten gehören immer häufiger zum Angebot moderner Gastronomiekonzepte.
In diesem Umfeld bietet kalt zubereiteter Tee mehrere Vorteile.
1. Die Getränkekarte lässt sich mit bekannten Produkten erweitern
Ein Betrieb kann das ganze Jahr über mit demselben Grüntee, Rooibos oder Früchtetee arbeiten.
Im Winter wird er heiß serviert.
Bei wärmeren Temperaturen können aus denselben Produkten entstehen:
- Cold Brew Tea;
- Früchtetee auf Eis;
- Basis für Signature Drinks;
- alkoholfreie Getränkekreationen;
- Frühstücksgetränke;
- Terrassenangebote;
- Getränke für das Buffet;
- Erfrischungen für Spa- und Wellnessbereiche.
Ein Produkt kann also für verschiedene Anwendungen genutzt werden.
Das vereinfacht das Sortiment und ermöglicht es, bestehende Tees vielseitiger einzusetzen.

2. Cold Brew lässt sich einfach in den Arbeitsablauf integrieren
Für Cold Brew Tea ist nicht zwingend spezielle Technik erforderlich.
Zum Einstieg genügen:
- ein sauberer lebensmittelechter Behälter oder eine Karaffe;
- Wasser;
- Tee oder Aufguss;
- Kühlung;
- bei losem Tee ein geeignetes Filtersystem.
Die Zubereitung lässt sich problemlos in bestehende Abläufe integrieren.
Beispielsweise können die Ansätze nach dem Abendservice vorbereitet werden, sodass sie am nächsten Tag servierbereit sind.
Für die professionelle Anwendung sind selbstverständlich eine saubere Arbeitsweise, geeignete Behälter und eine durchgehende Kühlung wichtig.
3. Höhere Wertigkeit durch Präsentation
Ein Teebeutel mit einer Tasse heißem Wasser ist für Gäste etwas Vertrautes.
Die gleiche Infusion in einem schönen Glas, mit Eis, einer Orangenscheibe, Minze oder Beeren serviert, wird dagegen völlig anders wahrgenommen.
Aus einer einfachen Infusion wird plötzlich ein vollwertiges Getränk auf der Karte.
Gerade für Cafés und Restaurants bietet das interessante Möglichkeiten.
Es geht nicht nur darum, kalten Tee zu verkaufen.
Es geht darum, ein Getränk zu schaffen, dessen Präsentation und Konzept einen eigenen Platz auf der Getränkekarte rechtfertigen.

Cold Brew Tea professionell zubereiten
Es gibt nicht die eine universelle Rezeptur.
Ziehzeit und Dosierung hängen von der Teesorte, der Blattgröße, den Zutaten, der gewünschten Intensität und der späteren Präsentation ab.
Für erste Tests eignet sich jedoch eine einfache Grundmethode.
Grundrezept für 1 Liter
- Tee oder Aufguss in eine saubere Karaffe geben.
- 1 Liter kaltes Wasser hinzufügen.
- Gefäß verschließen.
- Direkt in den Kühlschrank stellen.
- Mehrere Stunden ziehen lassen.
- Teeblätter, Filter oder Pyramiden entfernen.
- Probieren und Intensität anpassen.
- Bis zum Servieren gekühlt aufbewahren.
Als erster Richtwert können etwa 6 bis 12 Stunden getestet werden.
Fruchtinfusionen vertragen häufig längere Ziehzeiten.
Bei Grüntee lohnt es sich, verschiedene Zeiten auszuprobieren, um das optimale Verhältnis zwischen Aroma, Frische und Intensität zu finden.
Unsere Empfehlung für Gastronomiebetriebe ist einfach:
Kleine Testmengen herstellen und dokumentieren.
Zum Beispiel:
- Grüntee
- 1 Liter Wasser
- verwendete Menge
- 6 Stunden Ziehzeit
Anschließend:
- gleiches Rezept
- 8 Stunden
Nach wenigen Tests lässt sich ein Standardrezept festlegen, das vom gesamten Team reproduziert werden kann.

Auch die Qualität des Wassers spielt eine Rolle
Bei einem Cold Brew Tea besteht der größte Teil des Getränks aus Wasser.
Deshalb macht dessen Qualität einen Unterschied.
Für die Gastronomie bedeutet das nicht, dass die Teezubereitung zu einer Wissenschaft werden muss.
Es lohnt sich jedoch, eine einfache Regel zu beachten:
Eine Rezeptur sollte immer mit derselben Wasserqualität zubereitet werden.
Wenn ein Café beispielsweise gefiltertes Wasser verwendet, sollte auch für den Cold Brew möglichst immer dasselbe Wasser eingesetzt werden.
Konstanz gehört schließlich ebenfalls zur Qualität.

Welche Tees eignen sich besonders gut für Cold Brew?
Das Spannende an dieser Methode ist das Experimentieren.
Es gibt nicht nur „den einen Cold-Brew-Tee“.
Nahezu alle großen Teefamilien und viele Infusionen lassen sich ausprobieren und ergeben sehr unterschiedliche Geschmacksprofile.
Cold Brew mit Grüntee
Grüntee als Cold Brew ist besonders interessant für Cafés und Wellnesskonzepte.
Kalt zubereitet kann er einen frischen, feinen Charakter entwickeln und harmoniert besonders gut mit:
- Zitrone;
- Limette;
- Gurke;
- Minze;
- Pfefferminze;
- grünem Apfel;
- milden Früchten.
Eine einfache Variante für die Getränkekarte:
Green Cold Brew + Limette + Minze
Frisch, klar und besonders geeignet für Café, Terrasse, Hotelfrühstück oder Wellnessbereich.

Cold Brew mit Schwarztee
Schwarztee besitzt mehr Körper und ermöglicht kräftigere Kreationen.
Gute Kombinationen sind:
- Zitrone;
- Orange;
- Pfirsich;
- Zimt;
- Vanille;
- rote Früchte.
Er eignet sich zudem hervorragend als Basis für eine hochwertige Interpretation des klassischen Eistees.
Der besondere Mehrwert liegt dabei in der Kommunikation:
langsam kalt extrahiert.
Diese kurze Beschreibung vermittelt dem Gast sofort, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Eistee handelt.
Rooibos Cold Brew: eine koffeinfreie Alternative
Rooibos verdient besondere Aufmerksamkeit.
Da Rooibos von Natur aus koffeinfrei ist, eignet er sich für Getränke, die den ganzen Tag über angeboten werden können.
Besonders harmonisch sind Kombinationen mit:
- Orange;
- Zitrone;
- Apfel;
- Zimt;
- roten Früchten;
- Vanille.
Für Hotels und Restaurants kann Rooibos Cold Brew eine interessante Alternative sein, wenn Gäste ein kaltes Getränk ohne Koffein suchen.

Fruchtinfusionen als Cold Brew
Fruchtinfusionen gehören wahrscheinlich zu den unkompliziertesten Varianten für den Einstieg.
Mischungen aus Hibiskus, Apfel, Hagebutte, Zitrusfrüchten und Beeren können aromatische und optisch sehr attraktive Getränke ergeben.
Beispiele:
Berry Cold Brew + Erdbeere + Orange
oder ganz einfach:
Frucht-Cold-Brew mit Eis und einer Orangenscheibe.
Bei Semper Tea verwenden wir beispielsweise unsere Bio-Fruchtinfusion Cesta de Frutas für eine Kaltzubereitung mit einer Ziehzeit von ungefähr 8–12 Stunden.
Kräuterinfusionen kalt zubereiten
Minze, Ingwer, Zitronengras oder andere Kräutermischungen bieten ebenfalls spannende Möglichkeiten.
Besonders gut funktionieren Kontraste wie:
Frische + Zitrus
oder:
Gewürze + Frucht
Zum Beispiel:
- Minze + Limette;
- Ingwer + Zitrone;
- Apfel + Minze;
- Kräuter + Gurke;
- Rooibos + Orange.
Wichtig ist, das Getränk nicht mit Zutaten zu überladen.
Bei einer aromatischen Teemischung reichen oft zwei gut gewählte Komponenten.
Gerade auf einer professionellen Getränkekarte ist weniger häufig mehr.

5 Cold-Brew-Ideen für eine professionelle Getränkekarte
Green & Lime Cold Brew
- Basis: Bio-Grüntee
- Ergänzung: Limette und Minze
- Servieren: hohes Glas mit Eis
- Frisch, klar und leicht verständlich.
Berry Cold Brew
- Basis: Bio-Fruchtinfusion
- Ergänzung: Erdbeeren oder Beeren
- Servieren: transparentes Glas oder Weinglas mit Eis
- Menübeschreibung:
- Bio-Fruchtinfusion, langsam kalt extrahiert.
Rooibos Orange Cold Brew
- Basis: Bio-Rooibos
- Ergänzung: Orangenschale oder Orangenscheibe
- Optional: etwas Zimt
- Eine koffeinfreie Variante, die sich zu verschiedenen Tageszeiten anbieten lässt.

Ginger Lemon Cold Brew
- Basis: Ingwer-Zitronen-Infusion
- Ergänzung: frische Zitrone
- Servieren: viel Eis und eine dünne Zitronenscheibe
Ein klarer Name wie Ginger Lemon Cold Brew funktioniert auf Getränkekarten oft besonders gut, weil Gäste sofort verstehen, was sie erwartet.
Apple Mint Cold Brew
- Basis: Apfel-Minz-Infusion
- Ergänzung: grüner Apfel
- Servieren: Glas oder Kelch mit Eis
Frucht und Frische ergänzen sich hier besonders gut.

Cold Brew Tea im Café
Cafés gehören zu den Orten, an denen sich das Konzept besonders einfach vermitteln lässt.
Kunden kennen bereits Begriffe wie:
- Cold Brew Coffee;
- Iced Latte;
- Matcha Latte;
- Iced Matcha;
- Specialty Drinks.
Cold Brew Tea fügt sich ganz natürlich in diese Getränkewelt ein.
Eine kleine Karte könnte beispielsweise nur zwei Varianten enthalten:
Green Cold Brew: Bio-Grüntee, langsam kalt extrahiert, mit Limette und Minze.
Berry Cold Brew: Bio-Fruchtinfusion, kalt zubereitet und mit Beeren serviert.
Es braucht keine zehn Sorten.
Zwei gut gemachte, gut erklärte und attraktiv präsentierte Drinks reichen aus, um die Nachfrage zu testen.

Cold Brew Tea im Hotel
Im Hotel gibt es besonders viele Einsatzmöglichkeiten:
- Frühstück;
- Buffet;
- Poolbereich;
- Terrasse;
- Rooftop;
- Spa;
- Wellnessbereich;
- Tagungsräume;
- Welcome Drink;
- Hotelbar;
- Room Service.
Denkbar wäre beispielsweise eine Karaffe mit Bio-Fruchtinfusion neben aromatisiertem Wasser am Frühstücksbuffet.
Oder ein Green Cold Brew als Welcome Drink.
Oder ein kalter Rooibos im Wellnessbereich.
Das Produkt bleibt dasselbe.
Was sich verändert, ist die Inszenierung und das Erlebnis.

Cold Brew Tea im Restaurant
Für Restaurants eröffnet sich eine weitere interessante Möglichkeit:
alkoholfreie Speisenbegleitung.
Immer mehr Gäste möchten ihr Essen nicht zwingend mit Wein, Bier oder Softdrinks begleiten.
Kalt zubereitete Tees und Infusionen können mit:
- Früchten;
- Zitrusnoten;
- Gewürzen;
- Kräutern;
- unterschiedlichen Intensitäten
zu gastronomisch interessanten Getränken entwickelt werden.
Schwarztee kann kräftigere Gerichte begleiten.
Grüntee passt zu feineren Geschmacksprofilen.
Fruchtinfusionen können beim Brunch, zu Desserts oder am Nachmittag eingesetzt werden.
Cold Brew in Spa- und Wellnessbereichen
Hier passt das Getränk besonders natürlich.
In einem Spa, Beauty-Center, Boutique-Gym oder Wellnesshotel spielt die Präsentation fast genauso eine Rolle wie der Geschmack.
Eine transparente Karaffe mit Fruchtinfusion, Zitrusfrüchten und Eis kann Teil des gesamten visuellen Erlebnisses werden.
Cold Brew bietet zudem eine Alternative zu:
- Wasser;
- Säften;
- Softdrinks;
- Kaffee.
Oft sind es gerade solche kleinen Details, die ein Premium-Erlebnis ausmachen.

Cold Brew effizient in den Betriebsablauf integrieren
Ein gutes Rezept bringt wenig, wenn jedes Teammitglied es anders zubereitet.
Deshalb empfehlen wir eine einfache interne Rezeptkarte mit:
- verwendetem Produkt
- Dosierung
- Wassermenge
- Ziehzeit
- Kühltemperatur
- Servierart
- Garnitur
- Glas oder Gefäß
Zum Beispiel:
Berry Cold Brew
- Fruchtinfusion: festgelegte Menge
- Wasser: 1 Liter
- Ziehzeit: 8 Stunden gekühlt
- Servieren: Glas mit Eis
- Garnitur: Orange + Beeren
- So kann das Ergebnis vom gesamten Team zuverlässig reproduziert werden.

Pyramidenbeutel oder loser Tee für Cold Brew?
Beides ist möglich.
Teepyramiden
Besonders praktisch für:
- Tests;
- kleinere Mengen;
- Cafés mit geringerem Durchsatz;
- Einzelportionen;
- kleinere Servicebereiche.
Sie erleichtern die Dosierung und reduzieren die Handhabung.
Loser Tee
Loser Tee bietet besonders viel Flexibilität bei:
- Karaffen;
- Getränkespendern;
- größeren Mengen;
- eigenen Rezepturen;
- regelmäßigem Verbrauch.
Semper Tea bietet verschiedene professionelle Formate mit Bio-Tees und Bio-Infusionen an, sodass sich das Produkt an den jeweiligen Einsatzbereich anpassen lässt.

Cold Brew bedeutet nicht, die Karte unnötig kompliziert zu machen
Ein häufiger Fehler bei neuen Trends ist, sofort zu viele Varianten anzubieten.
Das ist nicht nötig.
Für den Start empfehlen sich zwei oder drei klar unterschiedliche Geschmacksrichtungen.
Zum Beispiel:
- frisch: Grüntee + Limette
- fruchtig: rote Früchte
- koffeinfrei: Rooibos + Orange
Drei Drinks.
Drei Farben.
Drei unterschiedliche Profile.
Anschließend zeigt die Nachfrage, welche Richtung ausgebaut werden sollte.
Muss Cold Brew gesüßt werden?
Nein.
Cold Brew Tea kann hervorragend ungesüßt serviert werden.
Wir empfehlen sogar, das Getränk zunächst pur zu probieren.
Wenn das Konzept eine süßere Variante verlangt, können beispielsweise verwendet werden:
- Honig;
- Sirup;
- Früchte;
- Fruchtpüree.
Wichtig ist, dass der eigentliche Tee geschmacklich erkennbar bleibt.
Wenn der Gast nur noch Sirup schmeckt, verliert eine hochwertige Teebasis ihren Sinn.

Präsentation: die andere Hälfte des Cold Brew
In der Gastronomie trinken wir auch mit den Augen.
Einige einfache Möglichkeiten:
- dünne Zitronenscheibe;
- Orangenzeste;
- Minze;
- Erdbeere;
- Beeren;
- Apfel;
- hochwertiges Eis;
- hohes Glas;
- stilvolles Trinkglas;
- Glasflasche;
- transparente Karaffe.
Eine einfache Rezeptur kann mit einer hochwertigen Präsentation deutlich stärker wirken als ein überladenes Getränk.
Eine gute Regel:
Die Garnitur sollte den Geschmack erklären.
Cold Brew Tea: Trend und wirtschaftliche Chance
Ein Trend ist für einen Gastronomiebetrieb nur dann interessant, wenn er sinnvoll in den Alltag integriert werden kann.
Cold Brew Tea hat einen wichtigen Vorteil:
Die Basis besteht weiterhin aus Wasser und Tee bzw. Infusion.
Vor der Preisgestaltung sollten berücksichtigt werden:
- Teekosten;
- verwendete Menge;
- Früchte oder Garnitur;
- Eis;
- Take-away-Verpackung;
- Arbeitszeit;
- mögliche Verluste.
Der wichtigste Faktor ist jedoch die Produktionsplanung.
Nicht zehn Liter vorbereiten, wenn zwei verkauft werden.
Besser klein anfangen, Nachfrage messen und anschließend skalieren.

Häufige Fragen zu Cold Brew Tea in der Gastronomie
Was bedeutet Cold Brew Tea?
Tee oder Infusion wird direkt in kaltem Wasser über mehrere Stunden extrahiert.
Ist Cold Brew Tea dasselbe wie Eistee?
Nicht ganz. Klassischer Eistee kann zunächst heiß zubereitet und anschließend gekühlt werden. Cold Brew beginnt direkt mit kaltem Wasser.
Wie lange sollte Cold Brew Tea ziehen?
Je nach Sorte etwa 6–12 Stunden als Ausgangspunkt.
Kann Grüntee kalt aufgegossen werden?
Ja. Grüntee eignet sich hervorragend und harmoniert besonders gut mit Zitrusfrüchten und frischen Kräutern.
Kann Rooibos als Cold Brew zubereitet werden?
Ja. Rooibos ist von Natur aus koffeinfrei und eignet sich daher sehr gut für kalte Getränke.
Sind Fruchtinfusionen geeignet?
Ja. Mischungen mit Hibiskus, Apfel, Hagebutte, Zitrusfrüchten oder Beeren sind besonders interessant.
Funktioniert Cold Brew mit Teebeuteln oder Pyramiden?
Ja. Gerade für kleine Mengen und Tests sind Pyramiden sehr praktisch.
Kann Cold Brew am Vortag vorbereitet werden?
Ja. Genau diese Vorbereitungsmöglichkeit ist für professionelle Betriebe besonders praktisch.

Cold Brew Tea: Tee völlig neu servieren
Tee wurde in der Gastronomie lange hauptsächlich als heißes Getränk verstanden.
Dabei bietet er wesentlich mehr Möglichkeiten.
Cold Brew Tea macht aus Grüntee, Schwarztee, Rooibos, Früchten und Kräutern moderne Getränke für Cafés, Hotels, Restaurants, Terrassen und Wellnessbereiche.
Dafür braucht es nicht unbedingt hohe Investitionen.
Auch keine riesige Getränkekarte.
Entscheidend sind drei Dinge:
gute Rohstoffe, eine reproduzierbare Rezeptur und eine hochwertige Präsentation.
Bei Semper Tea bieten wir Bio-Tees und Bio-Infusionen in verschiedenen professionellen Formaten für HORECA an und unterstützen Gastronomiebetriebe dabei, passende Sorten für Cold Brew auszuwählen.
Denn Innovation bedeutet nicht immer, mehr Produkte einzukaufen.
Manchmal bedeutet sie einfach, die vorhandenen Produkte auf eine neue Art zu entdecken.
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